Lughnasadh

Fr. 31.07.2020
Aloha Friday
Lammas / Lughnasadh
Tag der reifen Früchte
Erntemond – Fest des Brotlaibes
Fülletag
Bye Bye Juli

 

Heute stehen wir an einer Schwelle in der Nacht von 31. Juli auf den 1. August. Halte inne ! Blicke zurück. Was lässt du zurück, was nimmst du mit?

Wir sind in den Zyklus des Jahreskreisfestes Lammas / Lugnasad eingetreten, das heute Nacht bis zum 8. Vollmond, in diesem Jahr, also am 3.08.20 im Wassermannmond (16.58 Uhr) im Sternzeichen Löwe, gefeiert wird. Dieser Vollmond wird Erntemond, Blitzmond oder Getreidemond genannt. Lug ist der keltische Sonnen, Korn- und Erntegott. Lugnasadh bedeutet:“ Zusammenkunft im Namen des Lichtes.“ 🌞

Lughnasadh / Lammas ist das erste große Fülle-, Fruchtbarkeit- und Erntefest im Jahreskreis.
Astrologisch befinden wir uns im Sternzeichen Löwe, im Hochsommer. Der Urweizen kommt aus dem goldenen Ägypten und ist die Speise der Gottheiten. Das Getreide wird jetzt geerntet, der erste Schnitt in diesem Jahre ist gemacht. Die Spreu wird vom Weizen getrennt. Das geschnittene Getreide stellt bereits die Saat für das kommende Jahr dar. Getreidefelder sind Lichtfelder und Botschafter des Himmels. Nicht umsonst zeichnen sich Felder der heiligen Geometrie, Kornkreise mit universellen Botschaften, in Getreidefelder.

Es ist eine gute Zeit, um Dinge neu zu bewerten, zu überprüfen, abzuschießen und sich langfristig auf das Neue, das im Keim jeden Gedankens liegt auszurichten. Es ist ein Fest des Lichtes im Himmel und auf Erden, der Verbundenheit, des Dankes, des Friedens und der Einigkeit. Es steht für die Fruchtbarkeit und Fülle in einer weiteren Jahresrunde. Symbolisch lässt man als Dank- oder Opfergabe für das kommende Jahr einige Ähren auf dem Feld stehen oder gibt der Natur in Form eines Kranzes, oder eines Brotes etwas zurück. Es werden die ersten Brotlaibe aus dem neuen Getreide gebacken. 🌾🌾🌾

Getreide und Brot haben eine ganz besondere spirituelle Bedeutung in vielen Kulturen weltweit. Das Getreide reift in der prallen Sonne und in klaren warmen Sternennächten. Es vereint alle Elemente, Wasser, Feuer, Erde, Luft, Sonne, das göttliche Werk und die menschliche Arbeit. Es vereint die Vielfalt der Körner zur Einheit im Brotlaib.
Durch das Brechen des Brotlaibs teilen wir Liebe, Nahrung und sonnige Lebenskraft.
Brot ist Seelennahrung.
Das Getreide ist der Same der Menschlichkeit und der Verbundenheit und erinnert an das goldene ewige Licht in uns.
Brot ist golden, durch die Sonne und die Erde gereift, es steht für die leibliche und spirituelle Nahrung, die spirituelle Entwicklung, für die Gemeinschaft, die Verbundenheit im Lichte, das gemeinsame Mahl, für innige Freundschaft, Naturverbundenheit und das Teilen der Liebe auf Erden. Man teilte das Brot nicht nur untereinander, sondern auch mit den Wesen der Natur, den Naturwesen, den Vögeln und den kleinen Lebewesen der Erde.
In der Traumdeutung zum Beispiel steht das picken und fressen der Vögel von Brotkrumen, für Geschenke, glückliche Fügungen und Ereignisse. 🌞

Brot und Salz sind Segnungen und Symbole für das ewige Leben, für Einheit allen Seins, für Verbundenheit, Unsterblichkeit, Licht, Liebe, Beständigkeit, für Segen, Treue und Freundschaft. Brot steht für das Licht und die Fülle des Lebens, und Salz in seiner kristallinen Struktur für den Schutz des Himmel, und das Abwenden von Unheil. In dem man Brot und Salz an der Schwelle des Hauses überreicht, bietet man Freundschaft, Schutz, Fülle und Liebe an. Denn nur die Liebe ist ewig.

Du stehst heute vor der Schwelle in die zweite Jahreshälfte.

Betrete diese Schwelle bewusst, auf deine Weise.

Du kannst zum Beispiel eine goldene Kerze entzünden, Brot backen, ein kleines Dankesritual für die Natur machen, ein Naturmandala basteln, ein Agnihothra oder eine segensvoll Feuerzeremonie, Räuchern, Orakeln, Salz in alle Ecken deines Wohnbereiches streuen, für den Segen der Natur danken, das Brot mit Menschen und der Natur teilen und die lebendige Natur durch dein Sein segnen, ehren, achten und das Gute mehren. Liebe vermehrt sich, wenn wir sie teilen. Folge deinen Impulsen im Herzen, deiner  Intuition.

Frage dich heute an dieser Schwelle:
Welche Erkenntnisse habe ich gewonnen, woran bin ich gewachsen und gereift?
Für was bin ich unendlich dankbar ?
Was nährt und trägt mich?
Mit wem möchte ich das Brot teilen und das Glas erheben?
Wo vollziehe ich einen klaren Schnitt?
Was schließe ich ab?
Was ist meine Billanz?
Wo darf sich die Spreu vom Weizen trennen?
Welches Saatgut nehme ich mit in eine weitere Runde?
Wie und durch was kann ich noch mehr die Liebe und die Fülle des Himmels auf Erden manifestieren?

Auf der Schwelle in eine neue goldene Zeit. Herzensdank für unser gemeinsames Sein und Wirken. Der golden Same des Lichtes wohnt in uns. Unbegrenzt, kann er nur für eine gewisse Zeit auf Erden, die Fülle, Liebe und den Segen des Himmels hier auf Erden offenbaren.

Liebe ist der Boden, für das Licht des Himmels auf Erden.